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WER BIN ICH UND WAS MACHE ICH HIER?

Wer steckt hinter Digitalperspektiven.de?

Hallo, ich bin Saskia. Als Angehörige der Generation Y kenne ich noch Telefone mit Wählscheiben, die MiniDisc, CD-Wechsler und Disketten, habe aber auch live miterlebt, wie sich Alltag und Berufsleben durch das Internet verändert haben und weiter verändern.

Online von Anfang an

Fasziniert und interessiert hat mich das von Anfang an – entsprechend groß war mein Wunsch, mich auch beruflich damit zu beschäftigen. Als ich 2004 mit dem Bachelor-Studiengang Online-Redakteur begann, sahen die Websites der Zeitungsverlage noch so aus, dass PDF-Dateien der gedruckten Exemplare abrufbar waren – keine News-Ticker oder spezieller Online-Content. Die Technische Hochschule Köln hingegen hatte den Bedarf an Redakteuren, die wissen, wie man Online-Inhalte entwickelt und schreibt sowie Content-Management-Systeme bedienen und gestalten können, früh erkannt.

Genau das habe ich jahrelang ausgeübt und mich dabei für onlinekosten.de und basicthinking.de auch thematisch auf Internet und Technik fokussiert. Eine spannende Zeit voller technischer Entwicklungen vom UMPC (Ultra Mobile PC, kennt den noch wer?) über Netbooks hin zu Convertibles und einem Kommen und Gehen von Online-Plattformen wie MySpace, StudiVZ und SecondLife. Auch zahlreiche Anläufe, in Deutschland bargeldloses Zahlen per digitalem Wallet oder Handy flächendeckend einzuführen, sowie der Startschuss für Online-Supermärkte fanden während dieser Zeit statt.

Vom Journalismus in die Automobilindustrie

Nach acht Jahren hauptberuflicher Schreiberei für Online samt Social-Media-Management, SEO und Team-Koordination wechselte ich vom Journalismus in die Unternehmenskommunikation eines IT-Dienstleisters und war dort vor allem für Kommunikationsprojekte beim ortsansässigen Premium-Automobilhersteller AUDI zuständig. Am meisten begeisterten mich der Weg zum autonomem Fahren sowie der Bereich E-Mobilität.

Marketing, agiles Arbeiten und lebenslanges Lernen

2017 zog es mich dann ins Marketing und dort zu einem umfangreichen Website-Relaunch-Projekt, aus dem schnell noch viel mehr wurde: neue Software, neue Prozesse, neue Tools für Projekt- und Wissensmanagement und die Einführung von Kanban und Scrum im Unternehmen.

So wurde ich von der Online-Marketing-Managerin zum Scrum Master und absolvierte nebenbei einen MBA mit einem Schwerpunkt auf Marketing-Management. Entsprechend viel gab es in dieser Zeit zu lernen – und das gibt es auch jetzt noch. Ich bin fast davon überzeugt, dass man nicht “ausgelernt” sein oder haben kann. Das ist auch einer der Punkte, die ich an Scrum und an meiner Rolle als Scrum Master so faszinierend finde.

Das Bild entstand übrigens (genau wie das Foto im Header) auf einer Japanreise. Ich interessiere mich für die japanische Kultur und Sprache, Architektur, Design, Organisationsformen, neue Zusammenarbeitsformen – und noch vieles mehr.