Apple iMac Schreibtisch weiss

Mitarbeitermotivation und Wertschätzung durch … die passende Hardware?

Hat auch die technische Ausstattung von Arbeitsplätzen eine Auswirkung auf die Mitarbeitermotivation und das Gefühl der Wertschätzung? Bei einigen Personen und in bestimmten Berufsgruppen mit Sicherheit.

Es gibt viele Möglichkeiten, um Mitarbeiter zu motivieren und ihnen gegenüber Wertschätzung auszudrücken. Was bei wem wie gut ankommt und tatsächlich motivierend wirkt, ist eine klare Typfrage. Während sich der eine durch eine Gehaltserhöhung oder die Aussicht auf eine Beförderung motiviert fühlt (extrinsische Motivation), wiegt bei dem anderen die Qualität der Aufgabe an sich viel schwerer: Vielleicht brennt er geradezu für dieses Thema (intrinsische Motivation) und erreicht bei der Arbeit einen Flow-Zustand, in dem das Gefühl für Zeit verloren geht und der Job richtig Spaß macht. Je nach Tätigkeit braucht es für diesen Flow aber auch die richtigen Arbeitsmittel – und damit sind wir wieder beim Thema dieses Beitrags.

Mitarbeitern Spielraum bei der Hardware-Wahl ermöglichen

Nicht nur – aber vor allem – Software-Entwickler und Grafikdesigner legen oftmals einen besonderen Wert auf die Hardware, die sie tagtäglich nutzen. Auch die Wahl zwischen Windows und macOS ist essenziell, ohne hier Klischees überstrapazieren zu wollen. Nichtsdestotrotz ist es für diese und andere Berufsgruppen im Angestelltenverhältnis eher die Ausnahme als die Regel, dass das technische Equipment durch den Mitarbeiter ausgewählt werden kann. Richtlinien der firmeninternen IT, Kostengründe, der Wunsch nach einer nicht zu heterogenen Hardware-Landschaft und – verständlicherweise – wenig Interesse daran, zig Modelle von zig Herstellern warten und prüfen zu müssen, haben sicher einen großen Anteil an dieser Entscheidung.

(IT-)Start-ups sind da deutlich flexibler: Für neue Mitarbeiter heißt es da oftmals, MacBook, iMac, schicker Windows-Laptop – such´s dir aus. Auf dem bevorzugten Modell entwickelt und gestaltet es sich in der Regel viel besser als auf einem ungefragt vorgesetzten System. Ein bisschen Start-up-Charakter und mehr Auswahlmöglichkeiten schaden aber auch anderen Unternehmen nicht. Es muss nicht gleich ein Hardware-Zoo sein, auch die Chance auf zwei Bildschirme oder eine passende Maus und Tastatur können dazu führen, dass sich Mitarbeiter wertgeschätzt fühlen. Optimal, wenn ohnehin auf Ergonomie geachtet wird und solche Anforderungen nicht als exotische Sonderwünsche gelten. Ein Friseur schneidet schließlich auch nicht mit einer stumpfen Schere aus dem Drogeriemarkt, warum sollte dann jemand 40 Stunden pro Woche an einem ollen Rechner mit Mini-Monitor und Klappertastatur sitzen wollen?

Ob die Hardware in einem Unternehmen für die Mitarbeiter tatsächlich einen Unterschied macht, lässt sich im Einzelfall nur durch Erfragen und Anbieten herausfinden. Bei den IT-affinen stehen die Chancen gut.